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Susis Reise zum Mann im Mond

 

Susis Reise zum Mann im Mond
Eines Nachts träumte Susi, warum ist der Mann im Mond so alleine? Warum lacht er nicht, schaut immer nur griesgrämig aus? Aber er ist ja so weit weg, dass sie ihn nicht danach fragen kann. Und schob den Gedanken ganz weit weg. Irgendwann fasste ihr Freund, Fritz Fröhlich, Susi an die Hand und fragte:
„Wollen wir den Mann im Mond besuchen?“
Susi lachte ihn aus und sagte: „Wie sollen wir dahin kommen? Dorthin fliegt kein Flugzeug.“ Er schaute sie zärtlich an und meinte dann: „Über dem Regenbogen“. Susi stimmte fröhlich zu. Sie liefen über eine riesige Wiese, sie war mit allen Sorten von Blumen bedeckt, alle Farben waren vorhanden die es gibt. Sie verströmten einen betörenden Duft. Es gab Rosen in allen Größen, Nelken, Tulpen, Gerbera, die Gänseblümchen sind auch da. Auch Schnee-und Maiglöckchen, Mimosen und Pfingstrosen. Es waren allen Sorten vorhanden die Susi kannte und die sie nicht kennt.
Auch Ranken, wie Clematis waren dort zu sehen. Es war ein Meer von Blumen, einfach schön anzusehen. Fritz suchte aus den ganzen Blumen eine rote Rose für Susi aus, sie hatte samtige Blätter und dazu einen Duft, der sie immer wieder daran schnuppern lies.
Dann sahen sie den Regenbogen, er hatte solch schöne Farben alles was man sich darunter vorstellen kann. Von Pastell, wie ein ganz zartes gelb bis kräftigen Farben ein fast schwarzem grau. Es war faszinierend zu beobachten wie die Farben in einander verliefen und sich wieder trennten. Fritz nahm ihre Hand und sie liefen zum Anfang des Regenbogens. Schauten sich glücklich in die Augen, denn wer das ist, kann den Anfang des Regenbogens finden und ihn erklimmen. Lachend und küssend liefen sie den Regenbogen hinauf.
Susi fragte ihren Schatz: „Ob er denn zuhause wäre.“ „ Ja, sagte er aber er will niemand sehen und auch nichts hören.“ Darauf sagt sie: „Lass es mich bitte versuchen. Bis jetzt konnte keiner meinem lachen wiederstehen. Wenn das nicht klappt, dann küsse ich ihn, bis er um Hilfe schreit.“
Fritz schaue sie verliebt an, lächelt und meinte: „Wenn du es nicht schaffst, dann schafft es auch keine andere.“
Ach was ist es schön, Hand in Hand von einer Farbe zur nächsten springen. Sich die riesige Blumenwiese von oben anzusehen. Diese Farbenpracht zu genießen, für die es keine Worte gibt. Irgendwann kamen sie auf dem Mittelpunkt des Regenbogens an. Da war auch der Mond, sie gingen rüber, um den Mann im Mond zu suchen. Er muss doch sehr einsam sein. Wer mag denn immer alleine sein, ich glaube niemand. Endlich hatten sie ihn gefunden.
Er fragte, mit einer sehr tiefen, sonoren Stimme: „Was wollt ihr hier?“ Susi bat ihn doch bitte einmal zu lachen. Er schaute sie ganz grimmig an und sagte: „NEIN, ich lache nie, habe es nie getan und werde auch nie lachen. „
Susi schaute ihn lächelnd von der Seite an und meinte: „Wetten doch?“ Ging auf ihn zu, was ihn sehr erstaunte. So nach dem Motto: wie kann sie nur. Sie konnte und sie machte es auch. Sie nahm seinen Kopf in beide Hände und küsste ihn einfach auf den Mund. Er war so erstaunt, schaute ganz verblüfft, fing dann herzhaft an zu lachen und konnte nicht aufhören. Susi hatte es geschafft, er ist glücklich wieder, lachen zu können. Dann haben sie sich lieb von ihm verabschiedet. Er meinte: „Das vergesse ich dir nie, werde immer an dich denken und wirst du mich hören. „
Nun ist es an der Zeit zum Regenbogen zurück zu gehen und die Reise nach Hause anzutreten. Wie war Susi erstaunt, dass der Rückweg anders war. Es ging über eine riesen Rutsche, mit vielen Kurven und Schleifen nach unten zur Blumenwiese. Fritz passte auf, dass ihr nichts passierte oder sie sich weh tat. Sie haben sehr viel gelacht dabei. Nach einer sanften Landung gingen sie nach Hause. Sagten sich ganz lieb gute Nacht, küssten sich und schliefen Arm in Arm ein.
In manch einer Nacht hört Susi eine tiefe, sonore Stimme, die so herzhaft lacht. Da wusste sie, der Mann im Mond hatte sie nicht vergessen.
©Sylvia Baus

Fazit der Geschichte:
In der Phantasie und im Traum werden die unmöglichsten Dinge wahr. Darum brauch der Mensch sie auch, um der harten Realität zu trotzen.







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